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No-Code-Workflow-Builder und Agent-Builder: Wie Automatisierung zur Superkraft für alle wurde

Erfahre, warum Automatisierung und No-Code-Workflow-Builder die Arbeit für alle verändern – nicht nur für Entwicklerinnen und Entwickler – und wie offene Ökosysteme und AI Agents Innovation und Tempo vorantreiben.

Oct 7, 2025

No-Code-Workflow-Builder und Agent-Builder: Wie Automatisierung zur Superkraft für alle wurde
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TL;DR

Automatisierung ist längst nicht mehr nur etwas für Developer. Eine neue Welle offener, leicht zugänglicher Workflow- und Agent-Builder-Plattformen legt die kreative Macht in die Hände aller – von Marketing über Operations bis zu Produktteams.
Die Zukunft gehört den Buildern.

Ein paar Zahlen:

  • Der weltweite Markt für Business-Process-Automation wird voraussichtlich bis 2026 $19,6 Milliarden erreichen, was auf starke Investitionen und breite Nutzung weltweit hindeutet.
  • 61 % der Unternehmen die Sales-Automation-Tools einsetzen, sehen innerhalb von sechs Monaten einen ROI.
  • 31 % der Unternehmen haben mindestens eine zentrale Geschäfts­funktion vollständig automatisiert
  • 13 % der befragten Organisationen geben an, intelligente Automatisierungslösungen im großen Maßstab umzusetzen; 23 % sind in der Implementierung, und 37 % pilotieren Automatisierung
  • Workflow-Automatisierung steigert die Anzahl der Leads um 80 %, die Conversions um 75 % und die qualifizierten Leads um 451 % – insbesondere in Marketing und Vertrieb.

Wie Automatisierung zur Superkraft für alle wurde

In der Technologie findet ein grundlegender Wandel statt. Jahrelang hieß es: Arbeit automatisieren oder Systeme bauen – das machen „nur Developer“. Das ändert sich rasant. In allen Branchen erleben wir einen Boom von Workflow- und Agent-Buildern: Plattformen, die so gestaltet sind, dass nicht nur Coder, sondern wirklich alle automatisieren, integrieren und innovieren können.

Das ist nicht nur ein technischer Trend. Es ist die Zukunft für Builder.

Warum brauchen wir Workflow-Builder?

  • Hürden fallen: Moderne Arbeit ist zu komplex für One-size-fits-all-Lösungen. Jedes Team und jede Person steht vor eigenen Herausforderungen. Builder befähigen Menschen, Prozesse nach ihren tatsächlichen Bedürfnissen zu gestalten – statt nach den Annahmen anderer.
  • Schnellere Innovation: Drag-and-Drop-Oberflächen, visuelle Logik und Setups in natürlicher Sprache machen aus Ideen in Stunden, nicht in Monaten, Prototypen.
  • Kreativität freisetzen: Wenn das „Machen“ zugänglich ist, liefern alle Lösungen – Kreativität ist nicht länger auf die IT-Abteilung beschränkt.

Demokratisierte Automatisierung

Tools wie Zapier, Make, n8n, Lindy, Gumloop und offene Agent-Plattformen verweisen auf eine breitere Branchenbewegung:

  • Open-Source-Optionen: Diese Plattformen stehen für Offenheit – nicht nur im Code, sondern auch in der Haltung. Nutzerinnen und Nutzer können die Tools vollständig an ihre Workflows anpassen, erweitern und teilen.
  • Composable Automation: Statt statischer Funktionen bieten diese Builder „Bausteine“ (trigger, action, decision), mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihre spezifischen Abläufe flexibel zusammensetzen.
  • Community-getriebene Ökosysteme: Mit Bibliotheken geteilter „Rezepte“, Best Practices und modularer Komponenten war Lernen und Iterieren noch nie so einfach.

Von Skripten zu smarten Agents

Visuelle Builder legen das Fundament und machen Logik und Daten zugänglich.
Agent-Builder (etwa von OpenAI, ElevenLabs, und Invent) fügen Intelligenz hinzu und beherrschen Kontext, Sprache, Dialog und adaptive Workflows.


Die Zukunft: Statt „Regeln zu definieren“ werden wir Ziele beschreiben.

KI-gestützte Agents werden interpretieren, ausführen und sogar Verbesserungen vorschlagen – und so die Wirkung von Menschen vervielfachen.

FAQs

Was ist ein Workflow-Builder?

Ein Workflow-Builder ist ein Softwaretool bzw. eine Plattform, mit der sich Aufgaben visuell automatisieren und individuelle Geschäftsprozesse erstellen lassen – ganz ohne Code. Meist kommen Drag-and-Drop-Oberflächen zum Einsatz, in denen Trigger, Aktionen und Logikblöcke platziert werden, um mehrstufige, auf konkrete Geschäftsanforderungen zugeschnittene Workflows zu gestalten. Dieser Ansatz vereinfacht komplexe Automatisierung, weil auch Nicht-Techniker Workflows effizient erstellen und anpassen können.


Was ist der Unterschied zwischen No-Code und Low-Code?

No-Code-Plattformen sind so ausgelegt, dass wirklich jede Person – auch ohne Programmiererfahrung – mit rein visuellen Tools, Drag-and-Drop-Oberflächen und vorgefertigten Bausteinen Automatisierungen, Anwendungen oder Workflows erstellen kann. Programmieren ist nicht erforderlich, ideal für Business-Anwender und nicht-technische Creator.

Low-Code-Plattformen nutzen ebenfalls visuelle Builder, erlauben aber bei Bedarf etwas individuellen Code, wenn fortgeschrittene oder sehr spezifische Funktionen gefragt sind. Sie eignen sich ideal für Developer und „Power User“, die über die Basics hinausgehen und Lösungen mit etwas Code anpassen möchten.

Kurz gesagt:

  • No-Code: 100 % visuell, für alle nutzbar, keine Programmierung nötig, am schnellsten startklar.
  • Low-Code: Überwiegend visuell, aber mit der Möglichkeit, für zusätzliche Anpassungen oder komplexe Use Cases Code hinzuzufügen.


Wie starte ich mit offenen Automatisierungstools?

  1. Plattform wählen: Starten Sie mit benutzerfreundlichen No‑Code-Optionen wie Zapier oder Make – oder mit Open-Source-Varianten wie n8n für mehr Flexibilität.
  2. Zu automatisierenden Prozess identifizieren: Beginnen Sie simpel (z. B. E-Mail-Anhänge automatisch speichern, Benachrichtigungen senden, Kalendereinträge synchronisieren).
  3. Drag, Drop, Connect: Erstellen Sie Ihren Workflow visuell im Builder der Plattform, definieren Sie Trigger (Ereignisse, die den Flow starten) und Aktionen (die folgenden Schritte).
  4. Testen und iterieren: Führen Sie Ihre erste Automatisierung aus, verfeinern Sie sie bei Bedarf und experimentieren Sie mit fortgeschrittener Logik oder Integrationen.
  5. Community-Ressourcen nutzen: Holen Sie sich Inspiration und Hilfe über Rezepte, Vorlagen und Foren.


Führende Agent-Builder-Beispiele 2025

  • Invent: Unterstützt multimodale Agents und Assistenten, die führende Modelle wie Gemini, Grok, Claude und GPT für Workflow-Automatisierung, konversationelle Aufgaben und komplexe Geschäftsprozesse nutzen – mit besonderem Fokus auf Customer Service und Enterprise-Automatisierung.
  • OpenAI Agent Builder (GPT Agents, AgentKit): Bietet Drag-and-Drop-Umgebungen zur visuellen Erstellung maßgeschneiderter Agents auf Basis von GPT‑4/GPT‑5. Diese Agents können Gespräche führen, recherchieren und Aktionen ausführen. AgentKit wurde im Oktober 2025 eingeführt, um das Ausrollen von Agents zu beschleunigen – inklusive Live-Evaluierung, Versionierung und Vorlagenunterstützung.
Ein Screenshot eines visuellen Workflow-Builders für „Customer service“. Das Flussdiagramm beginnt mit „Start“, führt durch Module wie „Jailbreak guardrail“ und „Classification agent“ sowie einen Entscheidungsblock „If/else“ mit Aktionen wie „return_item“, „cancel_subscription“ und „get_information“. Diese sind mit Agents wie „Return agent“, „Retention Agent“, „Information agent“ und einer „Hallucination guardrail“ verbunden. Der Workflow befindet sich im Entwurfsmodus; oben gibt es Optionen zum Bewerten, Vorschau anzeigen oder Veröffentlichen. Hintergrund mit blau‑orangem Farbverlauf.

Agent Builder von OpenAI

  • Lindy, Gumloop: Stellen visuelle/No‑Code-Agent-Builder bereit – mit Funktionen zur API-Integration, für flexible Dialogsteuerung, Workflow-Automatisierung und zur Anpassung an die Nutzerintention – ganz ohne Programmierung.
  • ElevenLabs: Fokussiert auf Audio-/Voice-Agents, die gesprochene Anweisungen befolgen, Customer Support automatisieren und mit Geräten interagieren können.
Ein Screenshot eines ElevenLabs-Agenten-Workflows zur Automatisierung im Customer Service. Der Prozess startet mit einem Routing-Agent, der erkennt, ob ein Nutzer ein Premium-Angebot, eine Rückerstattung oder ein Meeting wünscht. Je nach Anfrage werden Aufgaben an Tools wie ein Dispatch-Tool (für Follow-up-E-Mails), einen Refund Agent, einen Client Meeting Agent (für Terminplanung) oder einen Deal-Closing Agent (bietet einen Rabatt an) weitergeleitet. Verschiedene bedingte Pfade führen zu erfolgreichen Ergebnissen, Transfers oder Endpunkten; einige Schritte zeigen Details zu Telefonweiterleitungen. Das Design nutzt weiße Knoten, schwarze Verbindungsbeschriftungen und minimale Rahmen auf einem gepunkteten Rasterhintergrund.

Agent-Workflow von ElevenLabs: KI-Agents automatisieren Deal-Routing, Rückerstattungen, Follow-ups und Terminplanung – und straffen jeden Schritt für bessere Kundenerlebnisse.

  • N8N AI Extension: Bringt Agent-Logik in das Open-Source-Workflow-Building und ermöglicht KI‑getriebene Automatisierung über konversationelle und API‑basierte Logik.
  • Weitere Beispiele: Vertex AI Agent Builder (Google), CrewAI, Dify, Dust, Voiceflow, AgentX, LangChain, Agentforce (Salesforce), spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im Agent-Builder-Ökosystem 2025 und bieten unterschiedliche Oberflächen und Funktionen für verschiedene Nutzerprofile und Branchen.
Ein Diagramm auf dunklem Hintergrund von n8n mit einem zentralen Block „AI Agent (Tools Agent)“, der mit mehreren externen Plattformen verbunden ist – Telegram, Slack, Microsoft Outlook, Discord, ServiceNow, Airtable, Github, RabbitMQ, AWS Lambda, TheHive, PagerDuty und HTTP Request. Der Agent ist zudem mit Anthropic Chat Model, Postgres Chat Memory und einem Gmail-Tool verknüpft, was Integration und Automatisierung über diese Dienste hinweg zeigt. Jeder Dienst ist durch sein Logo und eine kurze Funktionsbeschreibung dargestellt.

Ein visueller Workflow von n8n, der zeigt, wie ein AI Agent mit gängigen Tools und Plattformen integriert, um Aufgaben zu automatisieren

Builder demokratisieren das Mögliche

  • Organisationen jeder Größe haben heute einen praktikablen Weg, sich schnell an veränderte Anforderungen anzupassen.
  • Grenzen zwischen Fähigkeiten lösen sich auf. Es geht nicht mehr darum, wer programmieren kann, sondern wer sich etwas vorstellen kann, die Geschäftsbedürfnisse versteht – und nun bauen kann, um diese Schmerzpunkte zu lösen.
  • Die Plattformwahl zählt: Offenheit, Erweiterbarkeit und ein lebendiges Ökosystem sind Signale für künftige Widerstandsfähigkeit und Innovationskraft.


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